atelier claudia + thomas weil
ornament architektur kunst
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No Limit Berlin
Fertigstellung 1999
Fassadenbemalung mit Keimfarben lasiert
4x4x25 m 400 m²
Architektengemeinschaft: Grossmann & Vasella, Berlin

veröffentlicht in:
2001 Architecture d'Aujourd'hui
2000 Arch+
2000 Die Mappe
2000 Malerblatt

Architekt Alessandro Vasella:

Die Ornamentik von Thomas Weil, die bisher einmalig ist, beruht auf einem geometrischen Grundmuster höchster Einfachheit aus Quadraten und Rauten. Die daraus entwickelten Ornamente erlauben grösste Vielfalt und Variation, vermeiden Monotonie durch sture Wiederholung. Durch die Stellung der Linien im Winkel von 22,5° zur Senkrechten und zur Horizontalen, welche die Architektur logischerweise dominieren, muten die Ornamente auf den ersten Blick vielleicht "unruhig" an, jedoch bewegen sich die Linien immer um die Vertikale bzw. Horizontale und erzeugen dadurch ein Gleichgewicht, ohne dass die Dominanten im Ornament überhaupt sichtbar sind, Die Auflösungen erzeugen Dynamik und Rhythmus, sie haben somit durchaus mit dem spezifischen Inhalt des Tanzhauses zu tun, wenn auch auf der Ebene einer hohen Abstraktion, wie der Tanz ja eben auch.

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