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Bilder
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| fruits+wings II, Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm, 2007 |
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Ranken, Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm, 2007 |
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Katalog Ölbilder 2006-2007 mit einem Vorwort von Dr. Elisabeth Hartung, KUNST RÄUME München pdf-Version mit 10 Abb. |
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| Archetypen+Ovale, Öl auf Leinwand, 150 x 75 cm, 2007 |
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Ray+Sinus+X1, Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm, 2007 |
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Thomas Weil:
Meine Ornamentbilder entstehen in drei Arbeitsprozessen: aus dem Weltkulturerbe „Florales Ornament“ werden besonders einprägsame, immer wiederkehrende archetypische Elemente herausgefiltert, teils in eine eigene neue Formensprache übersetzt, teils die darin enthaltene Idee völlig neu gefasst. Diese Formen werden dann in Bezug zueinander gesetzt und auf einen dafür präparierten Bildhintergrund in der richtigen Größe und Proportion komponiert. Sodann setzt der Malprozess ein Die Formen werden vorwiegend mit einer Kontur gefasst, wobei sie sowohl in den Hintergrund eintauchen (monochrone Tendenz) als auch zu ihm in hellem oder dunklem Kontrast stehen. Die Linien der Kontur sind der maßgebliche Farbträger. In ihrer schwebenden und leichten Art zeigen sie den flüchtigen und eindeutig nicht festlegbaren Charakter der Formen.
Absicht und Inhalt meiner Arbeit ist es, aus der floralen und organischen Ornamentwelt einen neu formulierten, aber unbewusst schon bekannten und bewährten Formenschatz zu erschließen und in Komposition und Farbigkeit in einer so noch nicht gesehenen Eindringlichkeit sichtbar zu machen. Dieser Formenschatz ist symbolgeladen. Die Formen schweben im Bildvordergrund, dahinter tanzt eine zweite Bildebene, Ihre Formen werden von den Formen des Vordergrunds teilweise verdeckt. Die Lesbarkeit beider Ebenen erfordert so eine größere Aufmerksamkeit. Ein differenziertes Kolorit in Lasurmalerei lässt die Formen in reinen Tönen vor einem wolkigen Hintergrund leuchten. Die Ausarbeitung der Formen beim Malprozess öffnet mich immer wieder neu für die Wunder und Geheimnisse der Schöpfung.
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